Ihr wollt wissen, was bei mir so läuft?

Hier erfahrt ihr es!

Neben meinen Aufträgen zu Beratungen oder Vorlesungen, habe ich viel Schreibarbeit zu leisten, die mich zeitweise an den Schreibtisch „fesselt“. Die gute Nachricht für Euch, in diesen Zeiten habt ihr die besten Chancen mich telefonisch oder per Mail zu erreichen.

Zudem stelle ich hier dringende Anfragen zuoberst an, bei deren Lösungsfindung ich auf Eure Hilfe angewiesen bin. Zum Beispiel aktuelle Vermittlungs-Gesuche oder die Suche nach Probanden im Training. Und natürlich spezielle Aktionen, die Euch interessieren könnten.

Notfell Arco

Mai 2020 Notfell Arco

Deutscher Pinscher, männlich, 1 1/2jährig

Eine zuckersüsse verspielte und verschmuste Fellnase, die leider aufgrund traumatischer Erfahrungen im dritten und vierten Lebensmonat zutiefst verunsichert ist. Aus der Angst heraus geht Arco nach vorne.

Die Familie mit Kindern, die ihn im Alter von 4 Monaten übernahm, hat sich sehr bemüht ihm gerecht zu werden. Es sah eigentlich sehr gut aus, weil die Mutter und Hauptverantwortliche Arco die Sicherheit und Klarheit geben konnte, zudem der Haushalt sehr strukturiert ist und sich alle enorm bemühten seine Eigenheiten zu akzeptieren und entsprechend Rücksicht zu nehmen.

Doch das Leben ist selten fair. Die Mutter ist sehr krank geworden und gesundheitlich nicht mehr in der Lage Arco die Sicherheit zu geben die er braucht. Die Bemühungen der anderen Familienmitglieder reichten leider nicht, um dies aufzufangen, es wurde zu gefährlich.

Aus diesem Grund musste Arco nun dringend in ein neues Zuhause gegeben werden. Mein Bedenken sind gross, dass er hierdurch zum Wanderpokal werden könnte, denn sein Verhalten wird vermutlich leicht unterschätzt. Er ist ja so süss und so klein! So habe ich mit meinem Freund vereinbart, dass wir ihn übernehmen, bis er einen geeigneten Endplatz gefunden hat.

Sollte es für uns passen (also wenn er es schafft meinen Freund um seine Pfötchen zu wickeln), darf er bei uns bleiben. Selbst wenn das nicht klappt, bleibt er wenigstens so lange bei uns, bis er sich von dem Schock des jetztigen Wechsels erholt und stabilisiert hat und sich die passenden Menschen finden, die in der Lage sind seinen Eigenheiten gerecht zu werden.

Arco ist nach dem Verlust seiner Familie sehr gestresst und sein Misstrauen ist nochmal stärker geworden. Er schwankt zwischen Schmusen, Spielen und plötzlichen Panikattacken die ihn vorschiessen lassen, wenn ich eine ungünstige Bewegung mache oder sein Ruhe-Zimmer (mein Arbeitszimmer) ohne sehr ritualisierte Absprache betreten will. Es wird Zeit brauchen, bis er das Vertrauen wieder gefunden hat und loslassen kann, wir erarbeiten derweil Strategien um solche Situationen zuverlässig zu umgehen.

Armer kleiner Bub! Ich freue mich, dass Du zu mir kommen durftest und ich hoffe sehr, dass ich Dir helfen kann die Ruhe zu finden, die Du brauchst.

Zahnstein entfernen bei der Katze?

Zahnstein entfernen bei der Katze?

Kein Problem! Mit dem passenden Vortraining, auch ohne Narkose! Ich bin jedes Mal selbst überrascht, wie gut das klappt.

Mai 2020: Meine Katze Rondra machte mir etwas Sorgen, wegen starkem Zahnstein. DIe geschätzte Kollegin Sandra Fust sollte sich das mal genauer anschauen und wenn es nicht ohnehin was gröberes ist, hoffte ich auf eine Zahnreinigung mittels Ultraschallzahnbürste.

Das Ergebnis, keine Zahnfleischentzündung, nur der Zahnstein sitzt dick. Also, gesagt getan

Rondra liess sich entspannt auf die Seite ablegen, ich hielt ihre Lefzen auseinander und Sandra Fust konnte mit der Zanreinigung beginnen. Einmal kurz zappelte sie, auf meine Bitte noch etwas durchzuhalten entspannte sie sich aber sofort wieder und liess sich ohne viel Aufwand in der Position halten.

Das beste daran, danach ist sie sofort wieder gut drauf, stolziert durch die Praxis und kann sogar noch für Fotos posieren :-).

Rondra ist von meinen zwei Katzen die skeptischere, sie nimmt schnell mal Reissaus, wenn sie befürchtet das was blödes passieren könnte. Doch durch das Medical Training weiss sie genau was passiert und was von ihr erwartet wird, das gibt ihr scheinbar genug Sicherheit um auch solche Aktionen überraschend entspannt zu nehmen.

Ich hatte es trotz Vortraining nicht erwartet, dass es so entspannt läuft. Es zeigt sehr eindrucksvoll, wie sehr sich dieses Training lohnt!

 

Physio-Training mit Kater Boron

Ein kleiner Einblick in die Arbeit mit meinem Kater Boron, während meiner Home-Office Zeit.

Corona - BLV gibt grünes Licht für Tierpsychologie

Corona – BLV gibt grünes Licht für Tierpsychologie

Update 29.04.2020

Beim BLV ist die genaue Einordnung nun in den FAQ zu finden:

  • Veterinärbereich
    • Betriebe alle Tiere
      • Physiotherapie und weitere Körpertherapien für Tiere, Verhaltenstherapie durch Tierpsychologen und Tierärzte

Ab dem 27.4.2020 wieder erlaubt.

Schutzkonzept nötig.Empfehlung: 1 Tier pro Sitzung, Besitzerin bleibt ausserhalb des Geschäfts (ausser in Ausnahmefällen, wenn sonst Behandlung des Tieres nicht möglich ist); Übergabe der Tiere ausserhalb des Geschäfts.Erziehungsunterricht in einer Hundeschule bedarf einer (kantons-)tierärztlichen Verschreibung! Vgl. FAQ zu Hundeschule / -kurse weiter oben.
(27.04.2020)

Rückmeldung des BLV vom 27.04.2020, auf meine Anfrage:

Sehr geehrte Frau Schuster

Wir sind bemüht, unsere FAQs laufend an die geltenden Bestimmungen anzupassen. Demnächst wird im Bereich Therapien für Tiere eine erweiterte Information aufgeschaltet und enthält folgende Aussage:

Analog zu Physiotherapie und anderen Körpertherapien sind auch Verhaltenstherapien bei Tierärzten und Tierpsychologen wieder ohne Einschränkungen erlaubt. Die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG müssen eingehalten werden und es ist ein Schutzkonzept notwendig.

Das generelle Unterrichtsverbot für Hundeschulen, Reitschulen und jegliche sportliche Trainings bleiben jedoch bis mindestens 11. Mai bestehen. Erziehungsunterricht braucht im Einzelfall eine (kantons-)tierärztliche Verschreibung. Details sind ebenfalls in den FAQs enthalten.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Ausführungen dienen zu können.

Freundliche Grüsse

Brigitte Stuber
Brigitte Stuber, med. vet., amtl. Fachexpertin Tierschutz
wissenschaftliche Mitarbeiterin
Eidgenössisches Departement des Innern EDI
Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV
Abteilung Tierschutz

Schwarzenburgstrasse 155
3003 Bern, Schweiz
Tel. +41 58 463 82 39
infotsch@blv.admin.ch
www.blv.admin.ch

Corona – Einzeltraining weiterhin untersagt

Einzeltraining, leider immer noch untersagt.

Jetzt habe ich einen Grund aktiv zu werden. – Eine Anfrage beim BLV läuft (23.04.2020).

Mein Anliegen:

Gerne möchte ich dazu anregen, die aktuelle Auslegung des BLV zu Lockerungen ab dem 27.04.2020 zu überdenken.
Am 27.04.2020 soll es die ersten Lockerungen geben.
Im Veterinärwesen dürfen die Betriebe Hundecoiffeur und Physiotherapie wieder eröffnen, mit den entsprechenden Schutzmassnahmen.
Einzeltraining mit Hunden, selbst im Zuge einer Verhaltenstherapie sind dagegen weiterhin untersagt. Unter den FAQ des BLV zum Thema findet sich die folgende Auslegung:
Ab 27. April 2020 Hundeschulen bzw. Erziehungskurse für Hunden fallen unter die verbotenen Aktivitäten gemäss COVID-19-Verordnung 2, für welche auch ab dem 27.4.2020 keine Lockerungen vorgesehen sind.Um Tierschutz- und Sicherheitsproblemen vorzubeugen, sind jedoch auf Anordnung des kantonalen Veterinärdienstes Einzeltrainings mit verhaltensauffälligen Hunden ausnahmsweise erlaubt, falls dringlich, d.h. nicht aufschiebbar.
Auf Empfehlung des Tierarztes sind Einzeltrainings mit Junghunden zwecks richtiger Sozialisierung erlaubt, falls nicht aufschiebbar. Schutzkonzept nötig.“

Meines Erachtens ist die Einordnung von Einzeltrainings durch das BLV nicht korrekt vorgenommen worden. Zudem wird die Auslegung der Angaben vom BLV vom Veterinäramt sehr streng verstanden, was möglicherweise gar nicht so gedacht war.
Dies erfuhr ich bei einer Anfrage beim kantonalen Veterinäramt Thurgau. Auch für eine Ausnahmegenemigung bei zwei speziellen Fällen, in denen ich dringenden Handlungsbedarf sehe, gab es kein Entgegenkommen. Die Erklärung lautete, dass eine Ausnahmegenemigung nur erfolgt, wenn die Hunde dem Veterinäramt gemeldet UND von der Gemeinde als gefährlich eingestuft werden. Präventiv wird keine Ausnahmegenehmigung erteilt.
Das halte ich für sehr bedenklich!
 
Auslegung der COVID-19-Verordnung 2 durch den BLV
Anhand der Beschreibung des Bundesrates, in der erklärt wird warum die aktuell genannten Berufsgruppen wieder arbeiten dürfen, hatte ich fest angenommen, dass verhaltenstherapeutisches Einzeltraining ebenfalls wieder erlaubt wird. Die Ähnlichkeit zu Physiotherapie und Coiffeur ist sehr gross, es handelt sich um wenige 1zu1 Kontakte die gut nachvollziehbar sind und Distanzhalten ist zudem problemlos möglich. Bei der Physiotherapie und beim Hundesaloon geht es darum, im Sinne des Tierschutzes die Pflege und Behandlung des Tieres weiter zu gewährleisten. Dies gilt meines Erachtens genau gleich auch für die psychische Gesundheit, bei der ein zu langes Abwarten nicht förderlich ist, besonders wenn die Tiere bereits Verhaltensauffälligkeiten zeigen und die Halter verunsichert sind.
Dabei ist es aus meiner Sicht kontraproduktiv, nur dann entsprechende Trainings zu ermöglichen, wenn bereits schwerwiegende Beissvorfälle eine Anordnung des kantonalen Veterinärdienstes nötig machen. In vielen Fällen kann genau das zuverlässig abgefangen werden, wenn weiter mit den Hund-Mensch-Teams gearbeitet wird.
 
In der COVID-19-Verordnung 2 gibt es in Bezug auf die verbotenen Aktivitäten keine konkrete Benennung von Dienstleistungen im Bereich des Veterinärwesens. Das entnehme ich dem folgenden Abschnitt:
COVID-19-Verordnung 2
3. Kapitel: Massnahmen gegenüber der Bevölkerung, Organisationen und Institutionen
Art. 6 Veranstaltungen und Betriebe
 
Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde die Einordnung des Veterinärwesens zu den angegebenen Einrichtungen vom BLV unternommen.
Hundeschulen fallen demnach aufgrund dieser Auslegung unter
COVID-19-VO 2, 3. Kapitel / Artikel 6 / d. Unterhaltungs- und Freizeitbetriebe…,
die auch nach dem 27.04.2020 weiter geschlossen bleiben.
 
Die Beratung einzelner Hundehalter und praktische Anleitung im Sinne einer Verhaltenstherapie fällt meines Erachtens stattdessen unter
COVID-19-VO 2 / 3. Kapitel / Artikel 6 / e. Betriebe mit personenbezogenen Dienstleistungen mit Körperkontakt wie Coiffeure, Massagen, Tattoo-Studios und Kosmetik.
 
Die Tätigkeiten Physiotherapie und der Hundecoiffeur wurde vom BLV diesem Abschnitt zugeordnet. Diese Betriebe werden am 27.04.2020 aufgrund der geplanten Lockerung wieder aktiv, mit einem angepassten Schutzkonzept.
 
Meines Erachtens ist die erfolgte Zuordnung des Einzeltrainings daher nochmal zu überdenken:
Einzeltraining oder zumindest verhaltenstherapeutisches Einzeltraining sollte im Sinne personenbezogener Dienstleistungen unter die Lockerungen fallen und nicht weiter reglementiert werden.
 
Soweit zumindest mein Verständnis zu den Ausführungen des Bundesrates.
 
Ob sich hier in nützlicher Frist nochmal etwas ändert oder ob wir ausharren müssen, bis die Lockerungen breiter erfolgen werden wir sehen.Ich kann ab dem 27.04.2020 leider vorerst nur Physiotherapie ermöglichen oder Beratungen über Videokonferenzen, e-mail oder Telefon.
Hoffen wir das beste, irgendwie werden wir „den Hund schon schaukeln“ :-).
Herzlichst,
Eure Katrin
Corona-Virus

Corona-Virus, Epidemie, Pandemie – Ein möglicher Blickwinkel

Die oben genannten Begriffe sind gerade in aller Munde, geschürt durch die Medien und Gesundheitsämter.

Letztere bemühen sich um eine nüchterne Aufklärung, das gelingt jedoch nicht immer. Allein die immer schärfer werdenden Massnahmen zur Eindämmung der Infketionsrate wirken vielfach verunsichernd, schliesslich gab es das in dieser Form bisher noch nicht.

Was steckt denn nun eigentlich hinter diesen Begriffen und wie lassen sich die drastischen Massnahmen erklären?

Die folgenden Erklärungen entspringen meinem derzeit aktuellen Wissensstand. Die Gedankenspiele entsprechen meiner persönlichen Einschätzung. Ob ich damit richtig liege oder nicht, darf jeder für sich entscheiden, es handelt sich einfach um einen Blickwinkel. Es braucht viele Blickwinkel um die „Wahrheit“ zu entdecken, sofern diese überhaupt existiert und nicht ohnehin nur ein theoretisches Gedankenkonstrukt des Menschen ist.

Corona-Viren gibt es viele, in verschiedenen Tierarten sind sie gängig und nicht zwingend dramatisch. Unter dem Elektronenmikroskop sehen diese kleinen Kugelförmigen Teile aus wie kleine Mandalas, Corona-Viren zeichnen sich dabei speziell durch ihren Kranz oder die Krone aus, die sie umgibt. Daher kommt auch der Name Corona. Eigentlich eine hübsche Erfindung der Natur, wie ich finde:

Zeichnung: Katrin Schuster, frei gestaltet nach Vorlage eines Coronavirus aus dem Elektronenmikroskop

Da Viren so extrem einfach aufgebaut sind und nicht einmal zu den Lebewesen gezählt werden können, passiert es relativ leicht, dass durch eine kleine Veränderung im Aufbau plötzlich neue Möglichkeiten für Verbreitungswege eröffnet werden. So hat dieses spezielle Coronavirus COV-19 nun möglicherweise den Weg von einem Tier zum Menschen entdeckt. Ganz sicher sind sich die Wissenschaftler allerdings nicht! Es ist einfach eine Annahme wie vieles derzeit.

 

Viren benötigen lebende Zellen, die sie kapern und sie dazu bringen Kopien von sich anzufertigen. Schleimhautzellen besonders von erwachsenen Menschen scheinen für dieses neu entdeckte Virus gerade besonders geeignet zu sein, doch unser Körper ist diesen nicht schutzlos ausgeliefert.

Durch unser intaktes Immunsystem wandern viele Immunzellen direkt an den Ort des Geschehens und versuchen die Infektionsrate der Körperzellen einzudämmen. Bei einem neuen Virus dauert es einfach in der Regel etwas, bis die Reaktion anläuft und bis dahin ist möglicherweise schon einiges zerstört.

 

Die Symptome, die wir spüren, werden nicht in erster Linie von dem Virus verursacht, sondern von unserem Immunsystem. Fieber soll den Eindringlingen „einheizen“ und sie zerstören. Dabei gehen aber auch mal gesunde Zellen kaputt die ebenfalls unter den erhöhten Temperaturen leiden. Alle Zellen, die befallen sind, werden von speziellen Immunzellen zerstört, der entstandene Abfall muss entsorgt werden, das schlaucht und zerrt an der Energie. Entsprechend fühlen wir uns schlapp und unwohl. Ist die „Schlacht vorbei“ reguliert sich die Immunreaktion hoffentlich wieder und es kann zum Tagesgeschäft übergegangen werden. Die Schäden werden repariert, Zellleichen entsorgt und bald ist wieder alles „beim Alten“.

Ein gesunder und stabiler Organismus schafft es je nachdem sogar symptomlos, die Virus-Infektion einzudämmen. Doch ist der Körper bereits geschwächt, durch Vorerkrankungen und Alter, dauert es möglicherweise zu lange, bis der Körper alle Kräfte aufbieten kann, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Dann kommt es zu Kollateralschäden die bis zum Absterben des Organismus reichen können. Also zum Tod.

 

Was in unserem Körper passiert, passiert im Grunde auch genau gleich in der Gesellschaft. Unser Körper besteht aus vielen einzelnen Zellen. Zum Schutz für die Gemeinschaft, werden wenige „geopfert“ und die Aktivitäten werden zugunsten der Genesung eingeschränkt. Unsere Gesellschaft besteht aus vielen Menschen…

Ein Teil des „Immunsystems“ der Gesellschaft ist beispielsweise das Gesundheitsamt, dass sich mit der Infektionsrate und den damit verbundenen Erkrankungen sowie Todesfällen beschäftigt.

Um eine „Immunantwort“ abzuschätzen, wurden Begriffe eingeführt, die bei der Einschätzung der Situation helfen.

  • Eine Epidemie beschreibt eine explosionsartige Verbreitung von Erregern innerhalb einer Population. Dies ist bei diesem aktuellen Corona COV-19 der Fall. Nach den ersten entdeckten Infektionen gibt es oft eine exponentielle Verbreitung, plötzlich sind innert kürzester Zeit verhältnismässig viele Personen betroffen.
  • Die Pandemie beschreibt, dass die Verbreitung plan, über breite Regionen hinweg entsteht und nicht nur örtlich begrenzt ist.

Nichts davon sagt aus, dass wir nun „alle sterben werden“ und Angst haben müssen.

Eine ernste Gefahr ist nur für einzelne Personen gegeben.  Die sollen aber andersherum nicht einfach „aufgegeben“ und „geopfert“ werden. Das Ziel des „Immunsystems“ ist es, handlungsfähig zu bleiben und Betroffene optimal betreuen zu können. Durch die relativ frühzeitige und vielleicht auch heftige Reaktion mit vielen Einschränkungen auch gesunder oder nur leicht erkrankter Personen, versucht das Gesundheitsamt zusammen mit den entsprechenden Hilfseinrichtungen, die Verbreitung des Virus so zu verlangsamen, dass Kollateralschäden möglichst gut aufgefangen werden können und es nicht zu einer Überforderung des Gesundheitssystems kommt.

 

Ob diese Massnahmen sinnvoll sind, völlig übertrieben oder viel zu spät angesetzt wurden, darüber lässt sich streiten.

Im Grunde genommen weiss das niemand! Auch die Mitarbeiter im Gesundheitsamt wissen das nicht wirklich, es ist einfach ein Versuch, basierend auf Erfahrungen früherer Epidemien und Pandemien. Ob dieser Versuch gelingt und ob sich dieses Vorgehen tatsächlich bewährt, wird sich erst noch zeigen.

 

Es gibt nur eines im Leben, das wirklich sicher ist. Das ist die Tatsache, dass wir irgendwann sterben werden, die einen früher, die anderen später. Setzen wir uns damit auseinander, können solche Ereignisse nüchtern betrachtet, kaum mehr als Interesse wecken. Ich beobachte mit Neugier, mit welchen neuen Herausforderungen wir durch diese Entwicklung konfrontiert werden und wie wir sie meistern. Einfach bis zu dem Zeitpunkt, an dem mein Leben ohnehin verwirkt sein wird.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch Gelassenheit, Neugier und kreative Ideen, die Euch dabei helfen die zahlreichen Herausforderungen des Lebens zu meistern.

Eure Katrin

 

Katrin, die Frau der Stunde 😀

In der folgenden Zweiwochenübersicht erhaltet ihr Einsicht in die Planungen für die laufende Woche. Es gibt keine Garantie auf „Richtigkeit“ und „Aktualität“, doch ich gebe mein Bestes.

Praktikanten dürfen hier gerne eigenständig prüfen, ob sie möglicherweise an einem Termin dabei sein könnten. An Kursiv geschriebenen Terminen ist keine Teilnahme möglich. 

Gruppenkurse aus Katrin’s Hundestunde sind farbig hervorgehoben und fett gedruckt: GRÜN = Kurs läuft, Anmeldung möglich ¦ ROT = Kurs ist ausgebucht ¦ GRAU Kursiv = Kurs fällt aus

Bürozeiten sind regulär von ca. 9:00 Uhr bis ca. 19:00 Uhr teils mit Verschiebungen, um meine Tage nicht zu lang werden zu lassen. Wenn ich „bi de Arbet“ bin erledige ich Büroarbeit und bin für Terminanfragen oder Fragen zu Gesundheit und Verhalten verfügbar.

Letzte Aktualisierung am 22.05.2020

CoVid 19 hält alles im Griff. Doch die nächsten Lockerungen sind seit dem 11. Mai schon aktiv und die Hundestunde darf wieder aufgenommen werden. Einfach alles unter Einhaltung des ausgearbeiteten Schutzkonzepts.

Für Einzeltrainings und Beratungen / Behandlungen in der Praxis lest Ihr Euch das Merkblatt für Tierhalter (oben auf Seitenanfang) aufmerksam durch, ich bin auf Eure Unterstützung angewiesen. Für die Hundestunde habe ich ein eigenes, etwas kürzer gefasstes Schutzkonzept erstellt. Wer Gruppenkurse besuchen möchte, liest sich dieses Bitte sorgfältig durch und bemüht sich die Anweisungen zu befolgen.

Los geht’s!

Herzliche Grüsse, Eure Katrin

 

 

 

 

 

 

KW 22¦ 25.05. – 31.05.2020 Hundestunde WIEDEREINSTIEG!

Das Notfell Arco wird mich bei den Hundestunde je nach dem begleiten. Die Arbeit mit ihm darf gerne auch als Schulung für Euch mitgenutzt werden, möglicherweise braucht es aus Rücksicht ein paar Anpassungen.

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Ab 9:00 Uhr Pferdetraining – Arbeit mit zwei Stuten im Rahmen einer Reitbeteiligung

 

 

16:00 Uhr Alltasgs-Training in Tobel

 

 

Bi de Arbet

 

 

16:00 Uhr Dummytraining für Fortgeschrittene in Tobel

18:30 Uhr Fremdsprache hündisch in Tobel (Interaktiver Vortragsabend rund um den Hund)

Bi de Arbet

 

 


14:00 Uhr Alltags-Training in Tobel

16:00 Uhr Dummytraining für Beginner

Terminvereinbahrung läuft noch.

 

 

 

 

 

18:00 Uhr  Physiotherapie für eine Schäferhündin

Terminvereinbarung läuft noch.

 

 

 

15:00 Uhr Physiotherapie Hund

Freies Wochenende, Zeit für mich und meine Liebsten :-). Freies Wochenende, Zeit für mich und meine Liebsten :-).

KW 23¦ 01.06. – 07.06.2020

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
Samstag
Sonntag
Dahei, bi de Arbet.

 

 

14:00 Uhr Ganzheitliche Verhaltensberatung für einen Hundehaushalt

Pferdetraining im Rahmen einer Reitbeteiligung, kombiniert mit Notfell Arco. Mal sehen…

 

Dahei, bi de Arbet.

10:30 Uhr Physiotherapie für einen Terrier-Mischling in Tobel

 

16:00 Uhr Physiotherapie mit Medical-Training für Brackenhündin

 

19:00 Uhr Therapeutentreff im Arkanum vitae

Dahei, bi de Arbet.

 

 

 

 

17:00 Uhr Einzelberatung für ein Hund-Mensch-Team in Dorf

 Dahei, bi de Arbet.

 

 

 

Wochenend-Seminar (?) für Tierexperten

Thema: Ressourcenbedingte Einflüsse auf das Stress-System

Referent: Das bin ich 🙂

Ort: Arkanum vitae, Tobel

 

Wochenend-Seminar (?) für Tierexperten

Thema: Ressourcenbedingte Einflüsse auf das Stress-System

Referent: Das bin ich 🙂

Ort: Arkanum vitae, Tobel

Dahei, bi de Arbet In dieser Zeit bearbeite ich aktuelle Anfragen, schreibe Artikel für die Fachmagazine, kümmere mich um die Buchhaltung und stehe sehr gerne für Fragen zu Gesundheit und Verhalten Eurer Tiere zur Verfügung.

Aufgrund der aktuellen Situation kann ich leider keine Praktikanten zu meinen wenigen Terminen mitnehmen. Sobald das wieder möglich ist, werde ich das hier natürlich kund tun.

Hier trage ich Termine ein, die schon länger vorrausgeplant sind. Praktikanten dürfen sich diese Termine vormerken und sich bei Bedarf anschliessen.

Datum
Zeit / Terminbeschreibung / Ort